Auflastung Ihres Wohnwagens bei AL-KO
Mehr Zuladung für Ihren Wohnwagen – sicher und fachgerecht
Erfahren Sie, was eine Auflastung bedeutet, wann sie sinnvoll ist und welche Möglichkeiten AL-KO für Ihren Wohnwagen bietet
Seit mehr als 25 Jahren sind wir als Chassis-Hersteller auch für die Auflastung von Wohnwagen Ihr kompetenter Partner. Wir prüfen individuell für Ihren Caravan, welche Maßnahmen notwendig sind, um das von Ihnen gewünschte zulässige Gesamtgewicht zu realisieren. Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten, über die Sie sich in unserem Blog ausführlich informieren können. Weitere Fragen rund um die Auflastung beim Wohnwagen, beantwortet Michael Duckek, Leiter des Kundencenters am Standort Kötz, im Podcast unseres Partners CamperStyle. Hören Sie jetzt rein!
Sie möchten erfahren, ob Ihr Wohnwagen für eine Auflastung bei AL-KO in Frage kommt? Füllen Sie einfach unser Anfrageformular sowie die Checkliste aus. Wir prüfen Ihre Anfrage individuell und melden uns in Kürze bei Ihnen.
Wann ist eine Auflastung sinnvoll?
Mehr Zuladung schafft mehr Flexibilität für Ihren Campingurlaub
Eine Auflastung ist immer dann sinnvoll, wenn das zulässige Gesamtgewicht Ihres Wohnwagens nicht mehr ausreicht. Zusätzliche Ausstattungen, mehr Gepäck oder veränderte Reisegewohnheiten können dazu führen, dass die vorhandene Zuladung schnell ausgeschöpft ist. Durch eine Auflastung schaffen Sie zusätzliche Reserven und können Ihren Wohnwagen an Ihre individuellen Anforderungen anpassen.
Typische Gründe für eine Auflastung sind:
- Nachrüstung von Zusatzausstattung: Zum Beispiel Klimaanlage, Markise, Solaranlage oder Satellitenanlage erhöhen das Fahrzeuggewicht und reduzieren die verfügbare Zuladung.
- Mehr Gepäck für Freizeit und Urlaub: Fahrräder, Kajaks, Surfboards oder weiteres Campingzubehör benötigen zusätzliche Zuladungsreserven.
- Veränderte Reisegewohnheiten: Mehr Personen, Haustiere oder eine umfangreichere Campingausstattung erhöhen das Gesamtgewicht und machen eine Auflastung sinnvoll.
Auflastungsmöglichkeiten im Überblick
Welche Maßnahme möglich ist, hängt vom Fahrzeug und dem gewünschten Mehrgewicht ab
Nicht jede Auflastungsart eignet sich für jeden Wohnwagen. Entscheidend sind das aktuelle und das angestrebte zulässige Gesamtgewicht sowie die technische Auslegung von Achse, Bremsanlage, Auflaufeinrichtung, Rahmen, Reifen und Felgen. Grundsätzlich gilt: Je größer die gewünschte Gewichtserhöhung, desto umfangreicher können die notwendigen Änderungen am Fahrwerk ausfallen.
- Dokumentenauflastung:
Bei einer Dokumentenauflastung sind keine technischen Änderungen am Fahrgestell erforderlich. Der Wohnwagenhersteller prüft, für welches zulässige Gesamtgewicht das vorhandene Fahrwerk bereits ausgelegt ist, und bestätigt dies mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung. Zusätzlich stellt er in der Regel ein neues Typenschild aus.
Diese Variante ist nur bei bestimmten Fahrzeugen möglich und führt meist zu einer vergleichsweise geringen Erhöhung der Zuladung. - Austausch der Federungselemente:
Bei dieser Auflastungsart werden die Achsen ausgebaut und die vorhandenen Gummi-Rundschnüre durch stärkere Federungselemente ersetzt. Länge und Härtegrad der neuen Achsgummis werden entsprechend der gewünschten Gewichtserhöhung berechnet. Nach dem Einbau werden Spur und Sturz fachgerecht eingestellt.
- Austausch einzelner Fahrgestellkomponenten:
Reicht der Austausch der Federungselemente nicht aus, können weitere Bauteile des Fahrgestells angepasst werden. Dazu zählen beispielsweise Achsen, Bremsen, Stoßdämpfer, Auflaufeinrichtung oder Rahmenteile. Welche Komponenten bereits für die höhere Last ausgelegt sind und welche ersetzt werden müssen, wird anhand der technischen Fahrzeugdaten geprüft.
Mit dem Austausch einzelner Fahrgestellkomponenten ist eine Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts um maximal 300 Kilogramm möglich. - Austausch des kompletten Fahrgestells:
Wenn der Austausch einzelner Komponenten keine ausreichende Gewichtserhöhung ermöglicht, kann das komplette Chassis ersetzt werden. Dabei wird das vorhandene Fahrgestell vollständig vom Wohnwagenaufbau getrennt und durch ein neues Chassis ersetzt, das für die höhere Last ausgelegt ist.
Durch den Austausch des gesamten Fahrgestells kann eine Auflastung um maximal 500 Kilogramm erreicht werden.
Wichtig: Je nach gewünschtem Gesamtgewicht kann zusätzlich der Austausch von Reifen und Felgen erforderlich sein. Auch das Zugfahrzeug, die Führerscheinklasse und eine bestehende 100-km/h-Zulassung müssen nach der Auflastung weiterhin zu den neuen Gewichtsverhältnissen passen
Nach erfolgreicher Auflastung muss das neue zulässige Gesamtgewicht durch eine anerkannte Prüforganisation (z. B. TÜV oder DEKRA) abgenommen und anschließend in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Je nach neuer Gewichtsgrenze können außerdem die zulässige Führerscheinklasse, die 100-km/h-Zulassung sowie die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs betroffen sein.
Voraussetzungen für eine Wohnwagen-Auflastung
Vor jeder Auflastung wird geprüft, welche Möglichkeiten für Ihren Wohnwagen bestehen.
Nicht jeder Wohnwagen kann auf die gleiche Weise aufgelastet werden. Welche Maßnahme möglich ist, hängt von der technischen Ausführung des Fahrzeugs und dem gewünschten zulässigen Gesamtgewicht ab. Deshalb wird vor jeder Auflastung geprüft, welche Komponenten bereits für die höhere Last ausgelegt sind und ob technische Anpassungen erforderlich sind.
Dabei werden unter anderem folgende Punkte berücksichtigt:
- Fahrzeugdaten: Hersteller, Modell, Baujahr und aktuelles zulässiges Gesamtgewicht.
- Fahrwerk: Technische Auslegung von Achse, Bremsanlage, Auflaufeinrichtung und Rahmen.
- Reifen und Felgen: Tragfähigkeit und Eignung für das gewünschte Gesamtgewicht.
- Vorhandene Zusatzausstattung: Beispielsweise Rangiersystem, Antischlingersystem (ATC), GFK-Boden oder weitere Anbauteile.
- Platzverhältnisse: Ausreichender Freiraum im Radkasten sowie die technische Umsetzbarkeit der geplanten Auflastung.
Erst nach dieser technischen Prüfung lässt sich feststellen, welche Auflastungsvariante für Ihren Wohnwagen infrage kommt und welche Änderungen gegebenenfalls erforderlich sind.
So läuft die Auflastung Ihres Wohnwagens ab
Schritt für Schritt zur passenden Auflastung
Damit die Auflastung optimal auf Ihren Wohnwagen abgestimmt werden kann, begleiten wir Sie von der ersten Prüfung bis zur erfolgreichen Eintragung in die Fahrzeugpapiere.
- Checkliste ausfüllen:
Füllen Sie unsere >Checkliste mit den technischen Daten Ihres Wohnwagens aus und senden Sie diese an unser Serviceteam. - Technische Prüfung:
Unsere Experten prüfen, welche Auflastungsmöglichkeiten für Ihren Wohnwagen bestehen, und erstellen auf dieser Grundlage ein individuelles Angebot. - Freigabe durch den Fahrzeughersteller:
Anschließend beantragen Sie beim Hersteller Ihres Wohnwagens die Freigabe für die geplante Auflastung. Der Hersteller stellt die erforderliche Unbedenklichkeitsbescheinigung sowie ein neues Typenschild aus. - Auftrag erteilen:
Sobald alle Unterlagen vollständig vorliegen, beauftragen Sie AL-KO mit der Durchführung der Auflastung. - Termin vereinbaren:
Wir bestellen die benötigten Komponenten und vereinbaren gemeinsam mit Ihnen einen Termin in unserem Kundencenter. - Fachgerechte Durchführung:
Unsere Servicetechniker führen alle erforderlichen Umbaumaßnahmen in unserem Kundencenter in Kötz oder einem anderen AL-KO Kundencenter fachgerecht durch. - Technische Abnahme:
Nach Abschluss der Arbeiten wird Ihr Wohnwagen durch eine anerkannte Prüforganisation, beispielsweise TÜV oder DEKRA, geprüft und abgenommen. - Eintragung in die Fahrzeugpapiere:
Im letzten Schritt lassen Sie das neue zulässige Gesamtgewicht bei der zuständigen Zulassungsstelle in Ihre Fahrzeugpapiere eintragen. - Mehr Zuladung für Ihren nächsten Urlaub:
Nach erfolgreicher Eintragung können Sie Ihren Wohnwagen mit dem neuen zulässigen Gesamtgewicht nutzen und von den zusätzlichen Zuladungsreserven profitieren.
Kosten für eine Auflastung
Jede Auflastung ist so individuell wie Ihr Wohnwagen selbst. Daher können wir als Chassis-Hersteller alleine auf Basis des Caravan-Modells keine Aussagen über Möglichkeiten oder Kosten treffen, sondern benötigen die von Ihnen ausgefüllte >Checkliste als Arbeitsgrundlage. Mit diesen Informationen können wir ermitteln, aus welchen einzelnen Komponenten mit welchen technischen Merkmalen Ihr Anhänger zusammengestellt ist. Daraus erstellen wir Ihr individuelles Angebot. Zur Orientierung: Die Kosten für die einfachste Art der Auflastung (Austausch Federungselemente) starten ab etwa 1.800 Euro, der Basispreis für die umfangreichste Gewichtserhöhung (Austausch des kompletten Fahrwerks) liegt bei 5.800 Euro. Je nachdem, welche Komponenten ausgetauscht bzw. im Einzelnen verbaut werden müssen, können bei jeder Auflastungsvariante weitere Kosten zum Grundpreis dazukommen.
Interesse? Hier gehts zur Anfrage!
Sie möchten mehr Freiheit erfahren und Ihren Wohnwagen bei AL-KO auflasten lassen? Kein Problem! Füllen Sie einfach das Anfrageformular sowie die >Checkliste über diesen Link aus. Wir prüfen Ihre Anfrage individuell und melden uns in Kürze bei Ihnen.
Auch für Fragen steht Ihnen unser Service-Team in den Kundencentern gerne zur Verfügung!
Rechtliche Hinweise
Nach erfolgreicher Auflastung muss das neue zulässige Gesamtgewicht durch eine Prüforganisation (z. B. TÜV oder DEKRA) abgenommen und anschließend in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Je nach Auflastung können außerdem Führerscheinklasse, Anhängelast des Zugfahrzeugs und die 100-km/h-Zulassung betroffen sein.